FSV Schleiz e.V.

A-Junioren : Spielbericht TFV-LANDESPOKAL DES NACHWUCHSES 2017/18, VF

SG FSV Schleiz   JFC Gera
SG FSV Schleiz 0 : 3 JFC Gera
(0 : 0)
A-Junioren   ::   TFV-LANDESPOKAL DES NACHWUCHSES 2017/18   ::   VF   ::   18.11.2017 (10:30 Uhr)

Spielstatistik

Torfolge

0:1 (62.min) - JFC Gera
0:2 (68.min) - JFC Gera
0:3 (90.min) - JFC Gera

Packendes Pokalspiel unglücklich verloren

Im Viertelfinale des Thüringenpokals empfing die Spielgemeinschaft den klaren Spitzenreiter und haushohen Favoriten  der Verbandsliga ,den JFC Gera. Das das Unterfangen diese seit vielen Monaten ungeschlagene Mannschaft zu ärgern, sehr schwer werden würde, war jedem im Lager der Einheimischen klar. Doch was das Team an diesem Tag bot ,war aller Ehren wert. Von Beginn an sahen die Zuschauer keinen Klassenunterschied. Zwar hatten die Gäste etwas mehr Spielanteile, aber hochkarätige Chancen sah man nicht. Wenn Gefahr drohte, war Keeper Fuchs auf dem Posten. Weiterhin war JFCs Bester, Tim Urban, bei der Viererkette um Schmidt, Rabold , Oefner und Morgenstern weitergehend gut abgschirmt. Auf der Gegenseite wurde das Pressing gegen die Abwehrspieler der Geraer sehr gut gemacht. So musste der Keeper der Gäste einige Male als letzter Mann Kopf und Kragen riskieren.  Gute Schussgelegenheiten durch Gössinger und Ernst war aber Beute des Keepers. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Gästetrainer Schäfer, der auch 4 Jahre beim Vfr Lobenstein spielte, aufgrund der starken und erfolgversprechenden Spielweise der SG, immer unzufriedender. Mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt.  Was die SG im zweiten Spielabschnitt bot war überragend. Besonders Nukovic und Schönfelder in der Zentrale , dazu Baer , der immer Dreh und Angelpunkt war und die überragenden Gössinger und Ernst, der zwei Riesengelegenheiten hatte um sein Team in Führung zu bringen . Auch Gössinger hatte Pech  mit dem Abschluss. Von Gera war wenig bis nichts zu sehn. Mitten in die Drangphase ging der Gast überraschend in Führung. Vorrausgegangen war aber ein nicht geahndetes Foulspiel an Keeper Fuchs. Auch war man zu diesem Zeitpunkt nur zu zehnt, da Innenverteidiger Schmidt verletzt an der Außenlinie behandelt werden musste. Den nächsten Genickschlag mussten die Einheimischen in der 68. Minute mit dem 0:2  hinnehmen. Nach einem stark abseitsverdächtigen Angriff vollendeten die Geraer sicher zur Vorentscheidung. Trotzdem versuchten die Gastgeber den Anschlusstreffer zu erzielen , was leider nicht  gelang. Der dritte Treffer in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik und unwichtig. Nach dem Abpfiff lagen sich die Gäste in den Armen. Sie konnten nie wie gewohnt ihr Kombinationsspiel aufziehen, weiterhin  waren sich die Trainer einig, wenn die SG in Führung gegangen wäre, hätte es einen anderen Sieger gegeben.  So schieden die Gastgeber im Viertelfinale unglücklich mit der Erkenntniss aus, dass auch solche vermeindlich übermächtige Gegner mit starker Einsatzbereitschaft und dem unbändigen Willen gewinnen zu wollen an den Rand einer Niederlage bringen kann, und das die SG auch mit den besten in Thüringen spielenden Mannschaften mithalten kann.


Quelle: Steffen Saß
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