FSV Schleiz e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Freundschaftsspiele

ESV Lok Zwickau e.V.   FSV Schleiz
ESV Lok Zwickau e.V. 1 : 3 FSV Schleiz
(0 : 1)
1.Mannschaft   ::   Freundschaftsspiele   ::   11.02.2018 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Markus Stankowski, Florian Schilling

Assists

Maximilian Woitzik, Martin Berger

Torfolge

0:1 (36.min) - Florian Schilling per Weitschuss
1:1 (53.min) - ESV Lok Zwickau e.V.
1:2 (87.min) - Markus Stankowski (Martin Berger)
1:3 (90.min) - Markus Stankowski (Maximilian Woitzik)

Zumindest stimmt das Ergebnis

Auch das zweite Testspiel konnte die erste Mannschaft des FSV Schleiz erfolgreich gestalten. Nach abwechslungsreichen 90 Minuten hieß es am Ende 3:1 aus Schleizer Sicht. Dabei waren die Mannen des ESV Lok Zwickau über weite Strecken die aktivere und spielstärkere Mannschaft, die Sachsen verpassten es aber, das zweite Tor zu erzielen. So brachte Stankowski mit seinem Doppelpack kurz vor Schluss die Thüringer auf die Siegerstraße.

Bei Temperarturen um den Gefrierpunkt und böigem Wind empfing der 2. der Sächsischen Landesklasse West den 11. der Landesklasse Thüringen (Staffel 1). Zwickau begann schwungvoll und verzeichnete die ersten Chancen. Doch der Freistoß von Balg zischte knapp am Schleizer Tor vorbei. Kurz darauf hatte die Abwehr um Thomas Liebold Glück, als Schad einen langen Ball erlief und gekonnt über Pasold lupfte. Sein Versuch landete allerdings nur am Pfosten. Auf der Gegenseite legte sich Torjäger Gerisch nach Zuspiel von Kögler das Leder aus vielversprechender Position zu weit vor, so dass Torwart Weber die brenzlige Situation bereinigen konnte. Danach drückten die Hausherren auf den Führungstreffer, jedoch war Pasold bei mehreren guten Standards auf dem Posten, auch einen satten Distanzschuss, bei dem die Schleizer Hintermannschaft zu passiv agierte, entschärfte er souverän. Anschließend nahmen beide Mannschaften das Tempo etwas raus, so fiel der Führungstreffer des FSV quasi aus heiterem Himmel. Die Lok-Defensive klärte das Spielgerät vor die Füße von Schilling, der Offensiv-Spieler fackelte nicht lange. Mit einem Dirk-Ludwig-Gedächtnisschuss (Außenmauke) brachte er den Ball unhaltbar im Tor unter (36.). So gingen die Gäste mit einer etwas glücklichen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Zwickauer das Ergebnis sofort wieder geradebiegen. Mit einer schönen Kombination spielte die Lok den großgewachsenen Kretschmar frei, dieser drückte das Leder mit dem Kopf über die Linie (53.). Die Thüringer erholten sich nur mühsam vom Ausgleich und ließen den ESV gewähren. Die Mannschaft von Trainer Lauke wurde von Minute zu Minute passsichere und hatte mehrere gute Tormöglichkeiten. Nach einem Fehler vom sonst souverän agierenden Torhüter Blöthner reagierte ein Zwickauer am schnellsten. Dessen Versuch verfehlte aber das verwaiste Schleizer Tor. Das hätte die 2:1-Führung sein müssen. Auch ein Gewaltschuss von Kretschmar klatschte nur an den Außenpfosten des FSV-Kastens. Danach blieben die Gastgeber optisch überlegen, wobei die Angriffe nicht mehr zwingend zu Ende gespielt worden. Durch zwei schnörkellos vorgetragene Konter stellte Stankowski den Spielverlauf auf den Kopf. Erst schickte der laufstarke Hoyer Berger in die Tiefe, der die Kugel in die Mitte brachte, wo der Schleizer Stürmer wenig Mühe hatte, das Tor zu erzielen (87.). Gleich darauf eine ähnliche Situation, diesmal steckte Berger das Spielgerät geschickt auf den eingewechselten Woitzik durch, der direkt zu Stankowski querlegte. Wieder blieb dem Zwickauer Torhüter nur das Nachsehen (90.). Danach pfiff Schiedsrichter Rehm die faire Partie ab.

In einem temporeichen Spiel auf einem sehr gut zu bespielenden Kunstrasenplatz hielt der FSV Schleiz gegen ein Spitzenteam der Landesklasse in Sachsen gut mit. Dabei zeigte sich die Offensive um die Stürmer Gerisch und Stankowski diesmal äußerst effektiv im Gegensatz zur Vorwoche in Oelsnitz. Am Ende gewannen clevere Schleizer gegen eine technisch versierte Zwickauer Mannschaft, die im Abschluss meist die letzte Konsequenz vermissen ließ. In den nächsten Testspielen gilt es die Abstimmung in der Hintermannschaft weiter zu verbessern.


Quelle: JP Sheriff
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